Einige kennen vielleicht folgende Analogie:
"Früher wurden Sklaven mit der Peitsche getrieben, heute mit Terminkalender und Handy."
Damit das so funktionieren kann, wie es augenscheinlich auch funktioniert, muss es Grundlagen geben.
Früher war es die nackte Existenz, die bedroht war. Wenn man nicht spurte, wurde man getötet. Aber, was ist mit der heutigen Zeit. Niemand kann mir sagen, dass ein Büroangestellter erschossen wird, wenn er nicht pünktlich ist.
Ich glaube, das Problem liegt tiefer in der Gesellschaft. Es ist irgendwo zwischen geistiger Trägheit und Angst vor Verlust der erarbeiteten Annehmlichkeiten zu suchen. Gepaart mit einer Priese Zwang zur Anpassung kommt diese selbst auferlegte Pflicht zum Ehrgeiz zutage.
Glücklich, wer sich diesen verordneten Ehrgeiz zu eigen machen kann.
Und jetzt die Frage an alle:
Wenn man zufrieden mit dem ist, was man erreicht hat, und eigentlich seine derzeitige Position halten möchte, wird man dann schief angeschaut, weil man vielleicht als träge oder lustlos angesehen wird?