Mittwoch, 27. Januar 2021

Fürs Homeoffice: Neues online Spiel "Termine Versenken"

 Ich kam gerade darauf, als ich mit Teamkollegen versucht habe, eine Besprechung in Teams zu terminieren.

"Termine Versenken"

1. Vorbedingungen

Jeder Teilnehmer erstellt einen Kalender, den die anderen nicht einsehen können. Danach verteilt er in dem Kalender für die nächste Woche 
  • Einen 4h Termin
  • Zwei 2h Termine
  • Drei 1h Termine
  • Fünf 30min Termine
Die Rahmendaten einer "Woche" sind vorher zu klären. Bewährt hat sich Montags bis Freitags jeweils 8:00 bis 18:00 Uhr.
Man einigt sich auf eine Zugreihenfolge der Spieler.

2. Spielzug

Der Spieler der an der Reihe ist, plant über sein Kalendertool eine Besprechung mit allen Teilnehmern. Die Länge ist frei wählbar, der Termin muss aber innerhalb der "Wochengrenzen" liegen. Außerdem darf sich der neue Termin nicht mit einem bereits bestehenden eigenen oder fremden Besprechungstermin überschneiden.
Jeder Teilnehmer prüft bei Erhalt der Einladung, ob sich der neue Besprechungstermin mit einem vorher (wie unter 1.) geplanten Termin überschneidet. Überschneidet er sich, sagt er ab, überschneidet er sich mit keinem Termin, muss der Spieler zusagen. 
Erhält der Organisator mindestens eine Absage, muss er die geplante Besprechung absagen.
Egal ob abgesagt oder bestätigt, jetzt ist der nächste Spieler an der Reihe.

3. Gewonnen

Gewonnen hat derjenige, der als erster Organisator von 12 Stunden Besprechung ist. Egal, aus wievielen Terminen und welcher Einzellänge sich die 12h zusammensetzen.

Dienstag, 10. Februar 2015

Burnout

Ich habe schon lange nichts mehr hier geschrieben. Das liegt daran, dass ich zunehmends unfähiger war, mit der Welt klar zu kommen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich überdurchschnittlich erschöpft fühlte. Grob gesprochen war es eher so, als ob mir die Zeit durch die Finger rann.

Ich möchte hier auch über meine Selbstwarnehmung und meinen Weg berichten, da es grundsätzlich keine schlechte Idee ist, darüber zu reden. Dann gewinnen Fakten, aber auch Pläne an Realität.

Mittlerweile bin ich auf dem Weg der Besserung und in der Wiedereingliederung. Ich habe es letztens so formuliert, dass ich mich als Überlebender wahrnehme. Nach einer Katastrophe oder sagen wir mal Schiffbruch. Ich habe um mein Leben geschwommen. Dann verließen mich die Kräfte, ich konnte aber ein letztes Mal nach Hilfe rufen. Die Hilfe kam, und zog mich an Land. Ich bin derzeit noch völlig geschunden und sammele gerade wieder meine Kräfte. Aber, ich bin am Leben, und ich bin an Land. Und, ich mache wieder die ersten Schritte. Es wird noch Zeit dauern, das Leben wieder einigermaßen umfangreich einzuholen. Aber, ich nehme schon wieder dran teil.

Vielleicht ließt das hier und die nächsten Posts zu dem Thema ja jemand und fühlt sich angesprochen. Vielleicht, ohne dass ich es jemandem unterstellen möchte, sagt jemand auch, dass er sich in meinen Beschreibungen (oder Teilen davon) wiederfindet und es hilft ihm. Vielleicht hilft es nicht Betroffenen wenigstens eine etwas andere Perspektive auf das Thema zu gewinnen.
Ich wüde mich über Kommentare freuen.

Sonntag, 23. Juni 2013

Feststellung

Es sind die, die wir lieben, welche wir als erste anlügen.

Dienstag, 28. Mai 2013

Zwei gute Weisheiten

Vlt. kennt die schon jemand, aber ich habe hier noch zwei nette Weisheiten in meinen alten Mails gefunden. Leider kann ich den Autor nicht benennen, daher als Zitat von (unbekannt).

And remember: Life should NOT be a journey to the grave with the intention of arriving safely in an attractive and well-preserved body, but rather to skid in sideways - Chardonnay in one hand - chocolate in the other - body thoroughly used up, totally worn out and screaming "WOO-HOO, what a ride!"
Und:
For those of you who watch what you eat, here's the final word on nutrition and health. It's a relief to know the truth after all those conflicting nutritional studies.
1. The Japanese eat very little fat and suffer fewer heart attacks than Americans
2. The Mexicans eat a lot of fat and suffer fewer heart attacks than Americans.
3. The Chinese drink very little red wine and suffer fewer heart attacks than Americans.
4. The Italians drink a lot of red wine and suffer fewer heart attacks than Americans.
5. The Germans drink a lot of beer and eat lots of sausages and fats and suffer fewer heart attacks than Americans. 
CONCLUSION: Eat and drink what you like. Speaking English is apparently what kills you.

So, viel Spaß noch beim Restleben!

Dienstag, 8. Januar 2013

Erläuterungen zum SPNV

Hallo, nach langer Abwesenheit möchte ich Euch folgendes Video nicht vorenthalten. Es beschreibt die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Gattungen des Heavy- und Lightrails aus der Sicht eines Ausländers. Ich hoffe, Ihr seid des Englischen mächtig.


In meinen nächsten Posts werde ich dann mal aus deutscher Sicht auf die einzelnen Gattungen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) eingehen. Viel Spaß

Dienstag, 7. Februar 2012

gefährliche Vernachlässigung

"Was sind das für Frauen, die zu etwas fähig sind", fragt man sich unwillkürlich angesichts des neusten Falles von gefährlicher Vernachlässigung , der sich letztes Wochenende in Dortmund ereignete.

Wie erst jetzt bekannt wurde, befreite die Polizei am Sonntag gegen Mittag in Eving aus einer Hochpaterrewohnung einen kurz vor dem verdursten stehenden, schlecht ernährten 37-jährigen Mann.
Nachbarn hatten die Ordnungshüter alarmiert.

Die Lebensgefährtin des Mannes, war am Morgen für ein paar Stunden mit den Kindern zu den Großeltern gefahren.

In der Wohnung fanden die Mitarbeiter der Polizei keinerlei altersgerechte Getränke.
"Nur Wasser, Tee und Säfte, so was habe ich noch nie gesehen", so der noch sichtlich mitgenommene Polizeibeamte.
Er und seine Kollegen erleben so einiges, aber in jener Wohnung fanden sich nicht einmal genügend Nahrung für eine einzige Männermahlzeit.
Nur Müsli, Milchprodukte und Rohstoffe wie Kartoffeln, Reis oder Eier, die vor dem Verzehr erst noch verarbeitet werden müssten, befanden sich in der Küche.
Die Regale der Wohnung quollen über von kulturwissenschaftlicher Fachliteratur.
Aber es fand sich keine einzige Männer-, Auto -oder Fußballzeitschrift . Auch kein Fernseher.
Die Beamten brachten den Mann in eine Kriseneinrichtung der gastronomischen Hilfe, dem "Klein's Brauhaus" in der Bahnhofstraße.
Der Leiter der Einrichtung päppelte den Mann persönlich mühsam über Stunden mit Bier und Korn wieder auf.
Mitarbeiter des zuständigen Pizzaservice verteilten Notrufnummern in der Nachbarschaft.

"Warum erst jetzt?" fragten einige.

Oftmals sind Männer, die Opfer dieser Form von Vernachlässigungen geworden sind, schlicht und einfach nicht in der Lage, selbst um Hilfe zu bitten. Seit sich schnurlose Telefone in den Haushalten allgemein durchgesetzt haben, wissen nur noch die Frauen, wo in der Wohnung sich diese Telefone befinden.
Junge Frauen seien mit der Haltung und Pflege eines Mannes häufig überfordert. Der zuerst possierlich wirkende Mann werde schnell zu einer Belastung, wenn er nach der Balz seine typischen Verhaltensweisen der Sesshaftigkeit ausbilde.
Spätestens wenn die ersten Kinder da seien, bleibe den Frauen neben ihrer Berufstätigkeit kaum noch Zeit für den Mann.
Böse Absicht sei es eigentlich so gut wie nie, die Frauen dazu bewege, ihren Mann alleine zu Hause zu lassen.
Aber Fälle wie dieser erschüttern auch die Einsatzkräfte. "Der Ärmste hat bloß noch 90 Kilo gewogen."
Fassungsloses Kopfschütteln.

Dem Mann geht es glücklicherweise wieder den Umständen entsprechend gut.
Aber das Entsetzen bleibt. Nachbarn und Anwohner stellten Flachmänner und Sixpacks unter dem Balkon des Opfers auf und entzündeten Kerzen.

Auf einem handgeschriebenen Zettel steht die Frage "Warum??"
Sie bewegt hier alle.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Die Glocke

Wie war das gleich...

Festgemauert auf der Erde
liegt der Mann auf seinem Weib.
Heute soll ein Kind noch werden....

Ich glaube, so nicht, vielleicht so..

Loch in' Boden
Messing rin
Glocke fertig
Bim Bim Bim!

Das war die Kurzfassung (OT Holger Klein, NSFW Podcast)